Kategorie: Schleswig-Holstein & Hamburg

  • Watch your back when you attack! (vier Bilder)

    mirror trees

    mirror trees

    mirror trees

    mirror trees

    ‘Cause I might just turn on you!

    April 2021
    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Agfaphoto APX 100, Doppelbelichtungen
    Location: Auufer, Wiemersdorf, Osterhorn, Moordiek

  • gespiegelte Speicherstadt (sieben Bilder)

    Hamburger Speicherstadt

    Hamburger Speicherstadt

    Hamburger Speicherstadt

    Hamburger Speicherstadt

    Hamburger Speicherstadt

    Hier regiert der HSV!
    Tod und Hass dem FCB!

    Hamburger Speicherstadt

    Speicherstadt- und Hamburg-Bilder und dann wird die Elbphilharmonie ausgespart? Echt jetzt? Ich Kulturbanause! Aber warum ein finanzielles Desaster, das aseptisch in die Umgebung gepflanzt wurde und letztlich doch nur elitären und sich diesen irgendwie zugehörig fühlenden Schichten bedient, abfeiern? Statussymbole sind halt mehr für Spacken als für Kultur; mehr Lyrik gibt’s hier heute nicht!

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Speicherstadt, Hamburg
    Silvester 2020

  • Diskret-Indiskretes (sieben Bilder, ein Video)

    Herbertstraße lockdown

    Herbertstraße lockdown

    Herbertstraße lockdown

    Herbertstraße lockdown

    Herbertstraße lockdown

    Herbertstraße lockdown

    Herbertstraße lockdown

    Mich hat diese Ecke schon früher genervt mit ihrer Penetranz, einzig der “Sportpub Tankstelle” lockte an HSV-Spieltagen manchmal dorthin. Mutmaßlich erstmals in diesem Jahrtausend bin ich mal wieder durch die Herbertstraße gelatscht. Keine Prostituierten weit und breit, auch kein “Tourismus” zu früher Tageszeit – das Virus sorgte sowohl für Stille als auch für Stillstand.

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Herbertstraße, Hamburg
    Januar 2021

  • volle Blütenpracht (sechs Bilder)

    Planten un Blomen

    Planten un Blomen

    Planten un Blomen

    Planten un Blomen

    Planten un Blomen

    Planten un Blomen

    Mitten in Europa.

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Japanischer Garten, Planten un Blomen, Hamburg
    Januar 2021

  • Dosenmoor (acht Bilder)

    Dosenmoor

    Dosenmoor

    Dosenmoor

    Dosenmoor

    Dosenmoor

    Dosenmoor

    Dosenmoor

    Dosenmoor

    Dann steigt aus ungeahnten Tiefen
    der Moorgeist, ganz in Schwarz, empor,
    weckt seine Geister, die noch schliefen,
    gar grausig wird’s dann hier im Moor.

    Das Dosenmoor entstand in der letzten Eiszeit vor rund 12000 Jahren. Seit dem 18. Jahrhundert wurde dieses Hochmoor wirtschaftlich genutzt und von 1964 bis 1977 gab es sogar ein Torfwerk, das den Abbau industrialisierte. Seit dem glorreichen Jahr 1978 wird das Dosenmoor jedoch renaturisiert. So wurden unter anderem sämtliche Entwässerungskanäle zugeschüttet, um das Moor feucht zu halten.

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Ferrania Solaris 200 (expired 11/200)
    Location: Dosenmoor
    Januar 2021

  • Clochard vermisst! (drei Bilder)

    Sign missing!

    Crowded balcony missing!

    Bar missing!

    Zugegeben: Ich war seltener dort, als ich den Laden abfeierte. “Der Clochard” auf der Nordseite der Reeperbahn war in Zeiten, in denen die Bahnen zwischen Mitternacht und frühem Morgen nicht zwischen Hamburg und Kiel verkehrten, ein netter finaler Anlaufpunkt und ich bin dort nicht nur einmal versackt. Die Gründe für das Versacken liegen auf der Hand: Bier zu sehr fairen Preisen, eine Jukebox, die derart gut bestückt war, dass es manchmal Stunden dauerte, bis die gewünschten Titel gespielt wurden und der Tischkicker, an dem man unverbindlich zocken und die Zeit vergessen konnte. Beim letzten Mal, das nun auch schon länger her ist, wurde ich wohl gegen drei Uhr morgens animiert, die Runde zu komplettieren – zu Hause war ich am nächsten Tag am frühen Nachmittag.

    Die Pandemie war wohl nicht der Hauptgrund für den Niedergang dieser Kneipe. Es waren offenbar zahlreiche Unzulänglichkeiten in der Geschäftsführung. Was bleibt: alkoholgeschwängerte und schöngefärbte Erinnerungen an eine gute Zeit und hipsterfreie Zone. Ciao “Der Clochard“!

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Reeperbahn, Hamburg
    Januar 2021

  • roots (pt. 2/2, vier Bilder; reclaim the game!)

    way to Volksparkstadion, Hamburg

    Volksparkstadion, Hamburg

    Volksparkstadion, Hamburg

    Reclaim the game!

    Einige Male wollten mein Schulfreund Michael und ich schon zum HSV. Gegen Borussia Dortmund oder die Beiern, aber irgendetwas kam immer dazwischen. Im August 1993 fuhren wir milchgesichtigen Untertertianer direkt nach der sonnabendlichen Folter in der Schule nach Hamburg. Zunächst ging es in die Innenstadt, Musik- und Sportgeschäfte durchstöbern, begeistert von den angeschossenen HSV-Kutten am Mönckebergbrunnen sein, später dann zum Stadion, viele lustige, aber auch reichlich miese Fangesänge in der S-Bahn, an Haltestellen aus der S-Bahn pinkelnde Fans, der lange Marsch vom Stellinger S-Bahnhof zum Volksparkstadion – und die Order von Zuhause im Gepäck, “nicht in die Westkurve” zu gehen. Ging klar, und so kauften wir uns Tickets für die Westkurve. Rein in den Umlauf, gleich einen Schal (“No one likes us, we don’t care”) und eine Kassette (“Echter Genuss”) am Supporters-Container gekauft und dann durch die Blockkontrolle hinauf in den Block F. Auf den ersten Blick sah das Stadion kompakter aus als im Fernsehen oder von der Autobahn. Gegenüber leuchtete der Schalke-Fanblock in der Sonne, beide Fanlager stimmten sich auf das Spiel ein, der E-Block stimmte mehrmals Doris Days “Que sera sera” an, das ich danach nie wieder im Stadion vernahm.

    Das alles genügte mir schon, um zu sagen, das gefällt mir, hier möchte ich öfter sein. Ausnahmsweise begeisternd war auch das Spiel: Der HSV fegte die Schalker mit 4-1 vom Platz, “mein” erstes HSV-Tor schoss Valdas Ivanauskas nach einem überragendem Antritt. 1994 kaufte ich meine erste Dauerkarte, 1996 wurde ich Mitglied im Verein und dachte, das alles sei für die Ewigkeit. Aber das, was viel später kam, ist eine andere Geschichte. Der hier beschriebene Anfang ist und ist bleibt ewig; Siege und Niederlagen – unwichtig.

    Im Juli 2020 war der erste Lockdown zwar schon Geschichte, Zuschauer durften den Spielen jedoch nicht beiwohnen, lediglich zu Beginn der neuen Saison für einige Spieltage. Ein paar weitere Bilder von diesem Abstecher gibt es auf der guten, alten Website der Psychopathen Steinburg. Reclaim the game!

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Kiel
    Juli 2020

  • roots (pt. 1/2, vier Bilder)

    Holstein-Stadion, Kiel

    Holstein-Stadion, Kiel

    Holstein-Stadion, Kiel

    Holstein-Stadion, Kiel

    Im Sommer 1988 nahm mich mein Vater, einst aktiver Holstein-Kicker und -Handballer, erstmals mit ins Stadion unweit seines Elternhauses. Gegner war der frischgebackene DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt mit seinem Star und meinem damaligen Lieblingsspieler Lajos Detari, der nur zwei Tage nach diesem Testkick zu Olympiakos Piräus transferiert wurde. Von Detari war ich enttäuscht und habe danach lange nichts mehr von ihm gehört, geschweige denn irgendeinen Buffer zu meinem Idol auserkoren. Zur KSV Holstein ging es jedoch immer wieder mal mit Vaddern, zumeist zu den Topspielen der Oberliga Nord. Gegner waren Clubs wie der VfL Wolfsburg, der VfB Oldenburg und Arminia Hannover, aber auch längst untergegangene und ausgelöschte Vereine wie der SC Norderstedt, die TuS Hoisdorf und der VfL Herzlake.

    Vom Spiel blieb wenig hängen, die Eintracht gewann 2-0. Spannender war das Geschehen auf den Rängen. Wir standen auf der Gegengerade in Höhe der Mittellinie unweit des Holsteinfanblocks. Kurios fand ich zwei Besoffene, die sich quer über das Spielfeld irgendetwas zublökten und so die Zuschauer sichtlich irritierten. Die Meisten schmunzelten über dieses deftige Schauspiel. Mir gefiel diese raue Umgebung schon als Kind sehr, einordnen konnte ich das aber ganz sicher noch nicht.

    Im Juli 2020 war der erste Lockdown zwar schon Geschichte, Zuschauer durften den Spielen jedoch nicht beiwohnen, lediglich zu Beginn der neuen Saison für einige Spieltage. Ein paar weitere Bilder von diesem kleinen Spaziergang gibt es auf meiner ollen Fußballfotoarchivseite.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Kiel
    Juli 2020

  • Kratt (drei Bilder)

    Kratt

    Kratt

    Kratt

    Zwei Jahre wohnte ich in Itzehoe unweit dieser Ecke, entdeckt habe ich die Gegend um das Viertel Kratt erst im letzten Sommer.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: Kratt, Itzehoe
    August 2020

  • Kieler Marineviertel (sechs Bilder)

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Seit Anfang der Vierzigerjahre lebten meine Großeltern im großzügig gestalteten Marineviertel, mein Vater wuchs dort auf. Er kickte mit den Nachbarskindern gerne zwischen den Bäumen im Innenhof. Bei den Gassigängen mit meinem Großvater und Spitz Nelly lernte ich später diese Ecke als Kind gut kennen. Klinkerexpressionismus nennt man wohl diesen Baustil, der vor allem in Norddeutschland der Zwanzigerjahre die unsäglichen preußischen Mietskasernen verdrängte. Typisch sind der dunkelrote Klinker, die schlichten Ornamente und eleganten Torbögen. Bis vor kurz vor ihrem Tod vor knapp zehn Jahren lebte meine Großmutter dort. Sie war die letzte der Generation, die dort noch das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg und die Bombeneinschläge erlebte. Nun leben hier nur noch unbefleckte Menschen.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Marineviertel, Kiel
    Juli 2020

  • railway dreams (vier Bilder)

    railway dreams

    railway dreams

    railway dreams

    railway dreams

    Als ich vor einiger Zeit alte Videos aus Teenager-Zeiten in den Neunzigerjahren sah, hörte ich in einem der Filme ein lautes Scheppern im Hintergrund. Dieses Scheppern stammte offensichtlich von einem Güterzug, der zwischen Kellinghusen und Hohenlockstedt unterwegs war. Wenige Jahre später wurde jedoch nicht nur diese Route eingestellt, sondern die komplette Gleisanlage abgebaut. Lediglich an der Mühlenbek zwischen Kellinghusen und Wrist befinden sich noch Gleise, die jedoch längst überwuchert sind.

    Seit knapp zehn Jahren bemüht sich Kellinghusen um die Wiederbelebung der Trasse für die Regionalbahn in Richtung Altona. Passiert ist bis jetzt: nichts. In Zeiten der Covid-19-Pandemie soll es, so wird gemunkelt, sogar schon Wetten geben, die mit der Hoffnung der Menschen spielen: Was kommt zuerst? Die Wiederanbindung Kellinghusens an das Schienennetz oder ein effektiver (!) Impfstoff gegen das Coronavirus? Oder weiter gefragt: Was davon kommt überhaupt?

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: ehemalige Bahntrasse zwischen Wrist und Kellinghusen
    August 2020

  • one band, one shot (Bilder aus einer anderen Zeit; sieben Bilder, ein Video)

    one band, one shot: Petrol Girls

    one band, one shot: Refused

    one band, one shot: Thrice
    Petrol Girls (in der Urbesetzung), Refused und Thrice in der Großen Freiheit 36; November 2019

    one band, one shot: Sick Of It All
    Sick Of It All in der Markthalle; November 2019

    one band, one shot: Jo Quail

    one band, one shot: Mono
    Jo Quail und Mono im Mojo Club; Dezember 2019

    one band, one shot: Petrol Girls
    Petrol Girls im Hafenklang; Februar 2020

    Während in der Elbphilharmonie und ähnlichen Etablissements während der Pandemie vorzugsweise tote Musik am Leben gehalten wird, stehen vor allem lebendige kleine Clubs und Undergroundbands hart an der Kante zum (finanziellen) Tod – gerade während des neuerlichen Lockdowns. Wenn am Ende nur Pop- und Schlagergrütze und die “großen” Namen übrigbleiben, bleibt am Ende außer Industrieerzeugnissen eigentlich nichts übrig. Das Oligopol siegt, ganz so, wie es sich für eine freie, deregulierte Marktwirtschaft, sprich das archaische Konstrukt Kapitalismus gehört.

    Eine der wenigen kommerziell erfolgreichen Bands, die für diese Basis ein Plädoyer gehalten hat, waren übrigens “Die Ärzte“. Sie wissen noch, wo sie herkommen, wo letztlich jede kreative und kritisch begleitete Entwicklung ihren Anfang nahm und nimmt. Ansonsten: viel Stille seitens erfolgreicher Größen in Kunst und Musik, von der “pragmatisch” gepolten und überalterten Politik sowieso.

    „Der individuelle Erzieher, der einem ernsten Ziel nachstrebt, der Künstler oder Schriftsteller mit originellen Ideen, der unabhängige Gelehrte oder Forscher, die unnachgiebigen Pioniere der sozialen Umgestaltung, sie alle werden täglich von Männern an die Seite gedrängt, deren Bildung und Schöpferkraft überlebt sind.“
    Emma Goldman

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 100 (pushed ISO 400)
    November 2019 bis Februar 2020

  • Zeugen der Vergangenheit (fünf Bilder)

    witness from the pre-Christian past

    witness from the pre-Christian past

    witness from the pre-Christian past

    witness from the pre-Christian past

    witness from the pre-Christian past

    Das Christentum brachte stets Nächstenliebe. Deshalb blieb von prächristlichen Kulturkreisen auch ziemlich viel übrig. In Nordeuropa zeugen verschiedene Grabformen von dieser Zeit, sowie ein paar Wälle, wo einst Siedlungen und Festungen standen.

    Kamera: Agfa Synchrobox
    Film: Ilford Delta 400
    Locations: Föhrden Barl, Oeschebüttel, Springhoe
    März 2020

  • Monet, alte Hippe! (fünf Bilder)

    Stohl

    rainbow over Stohl's cliff coast

    Stohl

    Stohl

    Stohl

    Es hat hier nur “Klick” gemacht!

    Kamera: Kodak Tele-Ektra 350 mit circa 1990-1995 abgelaufenem Film
    Location: Steilküste bei Stohl
    Oktober 2019

  • s/w (pt. 2/2, zwei Bilder)

    upcoming rain
    Wie ausgestorben.

    warm and sunny weather
    Rauskommen.

    Regen und Sonne.

    Kamera: Kodak Tele-Ektra 350 mit circa 1990-1995 abgelaufenem Film
    Location: Yachthafen Mönkeberg, Kieler Förde
    Oktober 2019

  • s/w (pt. 1/2, zwei Bilder)

    alive
    Lebt.

    dying
    Stirbt.
    (ein Jahr zuvor)

    Leben und sterben.

    Kamera: Kodak Tele-Ektra 350 mit circa 1990-1995 abgelaufenem Film
    Location: Bottsand
    Oktober 2019

  • in the meantime and… Where are the cherry blossoms? (pt. 2/2, vier Bilder)

    in the meantime and in between time

    in the meantime and in between time

    in the meantime and in between time

    in the meantime and in between time

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Samsung Prime 100 (exp. 05/2004)
    Location: Wrist
    April 2019

  • Verschwunden im Nebel (vier Bilder)

    scary Oortkaten mystery

    scary Oortkaten mystery

    scary Oortkaten mystery

    scary Oortkaten mystery

    Nebel statt Sonne in Oortkaten. Segeln geht immer – auch noch im Oktober. Bei Interesse: Einfach den Link anklicken!

    Kamera: Canon IXUS 145
    Location: Hohendeicher See, Hamburg
    Oktober 2018

  • Next stop: (…)

    next stop: heaven
    (Himmel)

    next stop: Planet X
    (Planet X)

    next stop: pictures from the past
    (Vergangenheit)

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Agfaphoto Vista 200
    Location: Heikendorfer Bucht, Mönkeberg
    Oktober 2018

  • Strandidylle mit Erdkabel (sechs Bilder)

    Bottsand

    Bottsand

    Bottsand

    Bottsand

    Bottsand

    Bottsand

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Agfaphoto Vista 200
    Location: Bottsand
    Oktober 2018

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