Schlagwort: architektur

  • Mimigernaford (vier Bilder)

    Mimigernaford

    Mimigernaford

    Mimigernaford

    Mimigernaford

    Mimigernaford ist der altsächsische Name von Münster. Das Herz dieser Stadt stellt sicher der Prinzipalmarkt an der Lambertikirche dar, der ungefähr im späten 13. Jahrhundert an dieser Stelle entstand. Wenige Zeit später entstand die dort heute noch prägende Architektur. Der Name selbst entstand erst im 17. Jahrhundert und ist gleichbedeutend mit Hauptmarkt.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: Münster
    Juli 2020

  • Auf dem Horsteberg (vier Bilder)

    Auf dem Horsteberg

    Auf dem Horsteberg

    Auf dem Horsteberg

    Auf dem Horsteberg

    Auf dem Horsteberg, einer kleinen Anhöhe in Münsters Mitte, wurde im 13. Jahrhundert der Sankt-Paulus-Dom erbaut, nachdem dort bereits zuvor ein Gotteshaus stand. Umgrenzt wird der Horsteberg durch den Straßenzug von Spiekerhof, Roggenmarkt, Rothenburg und dem sehenswerten Prinzipalmarkt.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: Sankt-Paulus-Dom, Münster
    Juli 2020

  • Schlechtes Wetter ist gutes Wetter! (pt. 1/2, vier Bilder)

    Heligpeder

    Heligpeder

    Heligpeder

    Heligpeder

    Nördlich von Hasle an der Westküste Bornholms befindet sich der raue Abschnitt der Insel. Während im Norden und Osten Schären und im Süden Dünen und Strände vorherrschen, ist dieser Abschnitt zerklüftet und felsig.

    Auf meiner ersten Japan-Reise im Frühling 2015 empfand ich, dass das Besuchen und Erkunden bei regnerischem und windigem (umgangsprachlich: schlechtem) Wetter weitaus angenehmer ist. Es sind weniger Menschen unterwegs, aber man trifft erstaunlicherweise immer wieder mal interessante. In Kyoto schloss ich mich im Bambuswald am Inari-Schrein mit einer Festlands-Chinesin zusammen und kam mit ihr in ein recht offenes Gespräch. Das wurde möglich, weil zum Einen nur wenige Menschen auf dieser Alternativroute unterwegs waren, zum Anderen auch weil kein “Blockwart” dabei war – Gruppen aus China erscheinen für Europäer deshalb oftmals unerreichbar, weil Kontakt zu Systemfremden nicht erlaubt und auch gefährlich ist.

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Rossmann Film 200 (expired 03/2005)
    Location: Heligpeder
    September 2019

  • Kieler Marineviertel (sechs Bilder)

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Marineviertel, Kiel

    Seit Anfang der Vierzigerjahre lebten meine Großeltern im großzügig gestalteten Marineviertel, mein Vater wuchs dort auf. Er kickte mit den Nachbarskindern gerne zwischen den Bäumen im Innenhof. Bei den Gassigängen mit meinem Großvater und Spitz Nelly lernte ich später diese Ecke als Kind gut kennen. Klinkerexpressionismus nennt man wohl diesen Baustil, der vor allem in Norddeutschland der Zwanzigerjahre die unsäglichen preußischen Mietskasernen verdrängte. Typisch sind der dunkelrote Klinker, die schlichten Ornamente und eleganten Torbögen. Bis vor kurz vor ihrem Tod vor knapp zehn Jahren lebte meine Großmutter dort. Sie war die letzte der Generation, die dort noch das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg und die Bombeneinschläge erlebte. Nun leben hier nur noch unbefleckte Menschen.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Marineviertel, Kiel
    Juli 2020

  • noch mehr altes Finnland (pt. 1/1, sechs Bilder)

    Seurasaari

    Seurasaari

    Seurasaari

    Seurasaari

    Seurasaari

    Seurasaari

    Handzahme Eichhörnchen liefen mir zwar nicht über den Weg, dennoch war der Spaziergang über die Museumsinsel angenehm kurzweilig und man konnte erahnnen, wie es noch vor rund hundert Jahren im ländlichen Finnland ausgesehen haben muss. Außerdem empfehlenswert: Der Eisladen direkt vor der Brücke – Weltklasse-Softeis!

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Intercolor 200 (expired 05/2005)
    Locations: Seurasaari, Helsinki
    August 2020

  • Man kann auch Scheiße bauen sein lassen.

    Kellinghusen
    Laurinatskoppel, zentrale Grünfläche in Kellinghusen. Hell, ruhig, für alle zugänglich. Bald wahrscheinlich nur noch für wenige Menschen zugänglich.

    Kellinghusen
    Bis vor kurzem stand an dieser Stelle in der Overndorfer Straße ein alter Bauernhof. Dieser ist weg und mit ihm alles Grüne, haben die hiesigen Immobiliendealer ganz geschickt hingedreht. Demnächst werden hier Wohnhäuser gebaut und die Planer des Stadtbildes werden auch hier allen gestalterischen Schund durchwinken.

    Aber warum sollte man sich aufregen? Kellinghusen liegt doch im Grünen, ganz nah am Naturpark Aukrug, das reicht doch eigentlich auch. Und Otto Normalverbraucher steht halt mit beiden Beinen fest im Leben. Veränderung zu dauerhafter Nichtveränderung, ein Paradoxon. Verbietet das Bauen! (als abschließender Lesetipp)

    Kamera: Agfa Isola I
    Film: Lomography Color Negative 400
    Location: Kellinghusen
    April 2016

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