Schlagwort: hafen

  • Fuglafjørður (pt. 2/2, drei Bilder)

    Fuglafjørður

    Fuglafjørður

    Fuglafjørður

    Kontrovers ist sicher das Grindadráp, die traditionelle Grindwaljagd auf den Färöer Inseln. Auch der dunkle Strand von Fuglafjørður ist blutgetränkt und ohne das alles gut zu finden: Mit welchem Recht wollen einige Moralayatollahs aus der westlichen Welt die Färöer Inseln sanktionieren oder gar boykottieren?

    Hinterfragen sie die industriellen Tierschlachtungen ihrer Reiseziele oder Heimatregionen auch so eifrig und mit erhobenem Zeigefinger? Mutmaßlich nicht. Und überhaupt: Das Grindadráp befindet sich auf dem Rückzug, da die Jugend es zunehmend hinterfragt und als nicht mehr zeitgemäß empfindet – aber das liest man in klassisch-militanten Entweder-Oder-, Schwarz-Weiß-, Gut-Böse-, Hell-Dunkel-Bubbles nunmal nicht.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Fuglafjørður
    April 2024

  • Fuglafjørður (pt. 1/2, drei Bilder)

    Fuglafjørður

    Fuglafjørður

    Fuglafjørður

    Fuglafjørður ist eine kleine, aber durchaus lebhafte Stadt, die man gut auf dem Weg in den Nordosten der Färöer Inseln ansteuern kann. Fuglafjørður ist zwar klein, aber nicht so klein wie die meisten Dörfer, die am Ende der jeweiligen Straße liegen und der Grund dafür dürfte der große und gut geschützt liegende Hafen sein. Die einheimische Bevölkerung wird unter anderem mit Sportvereinen und einer Bücherei versorgt, ansonsten ist das nordöstliche Handelszentrum Klaksvík nicht weit.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Fuglafjørður
    April 2024

  • Tinganes (pt. 3/3, fünf Bilder)

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes ist eigentlich winzig und lässt sich problemlos zu Fuß und vor allem in aller Langsamkeit erkunden. Wer langsam genug ist, entdeckt vielleicht das deutsche Honorarkonsulat.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Torshavn
    April 2024

  • Tinganes (pt. 2/3, drei Bilder)

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes

    Der historische Stadtkern Torshavns ist Tinganes. Der Name Tinganes leitet sich ab vom altgermanischen Thing, dem Ort für politische Debatten, Gerichtsverhandlungen und kultische Rituale. Im neunten Jahrhundert besiedelten diesen Landstrich zunächst irische Mönche und ihre Schafe, ehe die Wikinger dort eben ihren Hauptthing auf den Färöer Inseln errichteten und ihn später nach Donnergott Thor benannten. Noch im 17. Jahrhundert lebten hier nur rund 100 Leute, 1866 wuchs die Einwohnerzahl nach der Stadtgründung jedoch deutlich an.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Torshavn
    April 2024

  • Tinganes (pt. 1/3, fünf Bilder)

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes

    Tinganes

    Torshavn ist nicht nur die älteste Hauptstadt Nordeuropas, sondern auch die kleinste. Circa 14000 Menschen leben in der größten Stadt der Färöer Inseln, die im Volksmund einfach nur “Havn” genannt wird.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Torshavn
    April 2024

  • bei der Felsspalte (pt. 3/3, fünf Bilder)

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    long green valley

    Der Ortsname (Við) Gjógv bedeutet “(bei der) Felsspalte”. Diese Felsspalte beherbergt einen kleinen Naturhafen, den wahrscheinlich schon die Wikinger nutzten.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Við Gjógv
    April 2024

  • oberhalb der Felsspalte (pt. 2/3, fünf Bilder)

    above Gjógv

    above Gjógv

    above Gjógv

    above Gjógv

    above Gjógv

    Passiert man nordseitig den Naturhafen, erreicht man unweigerlich allerhand Stufen, die steil bergauf führen. Oben angekommen, gibt es drei Möglichkeiten: Man geht wieder hinunter, weil Wind und Wetter durchaus anstrengen, man geht entlang der (abgezäunten) Kante den nicht ganz einfach zu bewältigenden Weg hinauf oder man auf gar nichts mehr Bock und nimmt die über 200 Meter auf direktem Wege nach unten.

    Letzteres war keine Option, Ersteres hingegen erst zuletzt und so ging es so weit wie möglich bis in nicht mehr wirklich passierbare Gefilde – in die blanke Natur mit all ihrer Gewalt.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Við Gjógv
    April 2024

  • bei der Felsspalte (pt. 1/3, fünf Bilder)

    long green valley

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    Oberhalb des malerisch gelegenen Dorfs Funningur hat man die Wahl: Fährt man links herum nach Eiði oder nach rechts und Gjógv? Die Straße nach Eiði war wegen Straßenschäden gesperrt und so gab es doch keine Wahl und es ging weiter den Berg hinauf. Mit Erreichen des Passes erstreckt sich ein langes grünes Tal, das nach Gjógv führt, einen nicht minder malerischen Ort. Ebenso wie Gásadalur war auch Gjógv lange Zeit nur auf dem Seeweg oder per beschwerlichem Fußmarsch erreichbar. Bevor 1929 die Dorfkirche erbaut wurde, ging es sonntags per pedes ins benachbarte Funningur. Erst 1960 erfolgte der Anschluss ans Straßennetz.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Við Gjógv
    April 2024

  • it’s a long way down (pt. 1/1, fünf Bilder)

    fall

    fall

    fall

    fall

    fall

    Kurz mal über die Grenze geschaut und passiert man sie und kommt nach einiger Zeit wieder zurück, dann ist es letztlich immer noch so, wie vor rund 70 Jahren von einem niederländischen Diplomaten beschrieben:
    “Der Deutsche ist folgsam; Gehorchen hat er seit Jahrhunderten im Blut. Verstand existiert in dem Land in großem Ausmaß, gesunder Menschenverstand ist dagegen noch immer in short apply. Außerdem ist der durchschnittliche Deutsche weder ausgeglichen noch mäßig. Das Ergebnis ist ein labiler Mensch, gefügig und ehrerbietig, wenn die Machtverhältnisse dazu veranlassen, aber andererseits leicht zum Hochmut geneigt und behaftet mit der unangenehmen Veranlagung, sich selbst aufzuspielen.”
    (Hendrik F.L.K. van Vredenburch)

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Wassersleben, Flensborg
    Oktober 2025

  • Århus (Baltic Sea Chique, pt. 2/2, drei Bilder)

    Baltic Sea Chique

    Baltic Sea Chique

    Baltic Sea Chique

    Der skandinavische Geist ist ein ganz toller und er unterscheidet sich in vielem vom mitteleuropäischen: Er hat sich vom Alten emanzipiert, sich liberalisiert und vor allem den Wert des Menschen nicht ausgehöhlt und zur uniformen Kapitalmasse erklärt. Schleswig-Holstein sollte sich vom destruktiven Land der ewigen Bedenkenträger und Lobbyistenverbände endlich lossagen und sich in allem dem skandinavischen Raum anschließen. Nur deutsches Brot dürfte mit, das ist wirklich super.

    Wie skandinavische Großstädte ihre Ufer architektonisch gestalten, ist jedoch ziemlich gruselig. Bereits Mitte der Neunzigerjahre empfand ich als Heranwachsender diesbezüglich Oslo erstaunlich steril, Kiel entwickelte sich in der Folge vor allem um die Hörn zum Oslo-look-alike und auch Århus ballerte freie Flächen in Ufernähe ähnlich leblos zu. Eigentlich wirkt diese Art der Architektur vor allem: deutsch – provinziell, kalt, abweisend, kapitalistisch.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Århus
    April 2024

  • Saisonende (pt. 2/3, vier Bilder)

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    Es war mein drittes Mal in Hamburgsund beziehungsweise auf Hamburgö. Bereits als Kind und Heranwachsender war ich dort und hatte diese kleine Insel im westschwedischen Schärengarten immer im Hinterkopf. Klaro, der Name macht es natürlich irgendwie auch, aber Hamburg heißt in Skandinavien anders, nämlich Hamborg. Der Name Hamburgö leitet sich ab von ihrem ursprünglichen Namen Hornbora („Die Horntragende“). Aber auch Hamburgö ist eine echte Perle.

    Kamera: Canon EOS M50
    Location: Hamburgö
    September 2025

  • ein(e) Gang (pt. 2/2, vier Bilder)

    Oluf-Samson-Gang

    Oluf-Samson-Gang

    Oluf-Samson-Gang

    Oluf-Samson-Gang

    Ende des Ersten Weltkriegs wandelte sich der Oluf-Samson-Gang zum Vergnügugsviertel und zur Rotlichtmeile von Flensburg. Bis in die Achtzigerjahre hinein florierte dort das horizontale Gewerbe, ehe das Viertel dann unter Denkmalschutz gestellt, saniert und zu einem reinen Wohnviertel wurde.

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Oluf-Samson-Gang, Flensburg
    Oktober 2024

  • ein(e) Gang (pt. 1/2, vier Bilder)

    Oluf-Samson-Gang

    Oluf-Samson-Gang

    Oluf-Samson-Gang

    Oluf-Samson-Gang

    Grönlandgang, Schwedengang, Oluf-Samson-Gang – Flensburg hat schon seit langem ein großes PROBLEM mit Gangs NICHTdeutschen Ursprungs!1!!1!! Oluf Samson stammt, man erkennt es an seinem Namen, von der dänischen Insel Samsø. Doch er versammelte nicht etwa ein paar dunkle Gestalten um sich, sondern erschuf Ende des 16. Jahrhunderts dieses Wohnviertel am Hafen. Vor allem sozial schwächer Gestellte sollten hier ein Zuhause finden.

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Oluf-Samson-Gang, Flensburg
    Oktober 2024

  • Replenish the empty (pt. 2/2, fünf Bilder)

    snowy standstill

    snowy standstill

    snowy standstill

    snowy standstill

    Leere Lehre.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 400
    Location: Hjarbæk
    Januar 2024

  • Halló, Klaksvík! (pt. 2/2, vier Bilder)

    Klaksvík

    Suður á Nakki

    Klaksvík

    Klaksvík

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Klaksvík
    April 2024

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