Kamera: Canon T70
Film: Agfaphoto APX 400 (unwissend doppelt belichtet)
Location: U-Bahnhof Lutterothstraße, Hamburg
Februar 2026
Schlagwort: doppelbelichtung
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Alia (Session II, pt. 1/3, drei Bilder)
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“The Art of Storytelling Through Film”
Es ist immer schön, wenn man Rückmeldungen bekommt: Von Menschen, die an meinen Projekten teilgenommen haben, die besondere Beobachtungen und Interpretationen wiedergeben, aber auch von solchen, die einen Raum zur Präsentation geben. Hugo von GRAIN kontaktierte und fragte mich an – und ich sagte zu. Vielen Dank für diese tolle Gelegenheit!
zum Artikel “The Art of Storytelling Throug Film”
Übrigens: Auch die weiteren Beiträge sind lesens- und sehenswert! -
Hauptquartier eines Fischkombinats (pt. 1/1, vier Bilder)
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Voigtländer DX 200 (expired 2005-2010, doppelt belichtet)
Location: Fischereihafen Rostock-Marienehe
Oktober 2022 -
dem Untergang geweiht (pt. 1/1, sechs Bilder)
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Agfaphoto APX 400 (mit Holga lens, überwiegend Doppelbelichtungen)
Location: Sylt
Juni 2022 -
there’s no running away (vier Bilder)
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Agfaphoto APX 400, doppelt belichtet mit Holga lens
Location: Kieler Förde, Ostufer
Oktober 2022 -
old playground (pt. 1/3, drei Bilder)
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Tura Professional DX P 150 (expired 01/2003)
Location: ehemaliges Sondermunitionslager Kellinghusen
November 2021 -
Einst laut, nun still (2021, drei Bilder)
Wie wurde noch ein Spieler des VfL Kellinghusen in der wohl letzten Ausgabe der Aktuellen Eichenallee auf Seite 74 vorgestellt? “Sven Grümmert muss einfach mit rein. (…) dass er mir bei meinem ersten Besuch das Klo in der Quarnstedter Partyhütte zeigte – ‘Ach, geh’ mal lieber aufs Feld!’”
Mitte der Neunzigerjahre gab es eine lebendige alternative Feierszene auf dem platten Land, meistens in einfachen Hütten und Schuppen. Exemplarisch zeige ich hier die von mir am häufigsten frequentierten Orte, es gab aber natürlich noch weitere. Noch immer flimmern die Geschichten der damaligen Zeit in den Köpfen der damals Anwesenden und zugleich ist dort aber auch die Erkenntnis, dass diese Kultur zu Beginn des neuen Jahrtausends verschwand. Natürlich wird bis heute vieles idealisiert, worüber Nicht-Beteiligte den Kopf schütteln oder gar die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es war jedoch nun mal so, wie es halt war: alkoholschwanger, lustig, derbe und herzlich. Gefeiert wird immer noch, auch mit den Leuten von damals, mittlerweile aber durchaus geschmeidiger – meistens jedenfalls.
Heutzutage werden diese einstigen Feierstätten pragmatisch genutzt und/oder verfallen zusehends. Diese kleine Serie ist der dritte Teil der Reihe “Einst laut, jetzt still”, die bereits 2005 und 2015 von mir umgesetzt wurden, nun mittlerweile 25 Jahre nach den ersten Anarchoparties auf einem Feld bei Rade. Strom spendete dort übrigens ein Generator, der laufend neu betankt werden musste, was wiederum nie jemand auf der Pfanne hatte und es dementsprechend zu nächtlicher Stunde regelmäßig zwei bis drei Minuten zappenduster in der Location war.
Diese Serie zeigt auch das ewige Dilemma der Nostalgie: Wenn man in der Gegend, in der man aufwuchs, blieb, kommen einem beinahe täglich Ecken in die Quere, die man mit Kindheit und Jugend verbindet. Andererseits: Vielleicht wären viele dieser Erinnerungen nicht nur verblasst, sondern auch längst völlig vergessen.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Kodak Farbwelt 400 (expired 07/2008, pulled ISO 160)
Location: Rade, Fitzbek, Quarnstedt
Dezember 2021 -
Go ask Alice when she’s ten feet tall! (fünf Bilder)
die argentinische Co-Künstlerin: Giulia Lorenzi
Jefferson Airplane – White RabbitKamera: Canon T70
Film: Kodak Vision 500T, doppelt belichtet
Location: Buenos Aires und Kellinghusen
Frühling S2020/N2021 -
German plant lover vs Argentinian cement lover (drei Bilder)
Soundtrack: Rantanplan – Ghettoarchitekt
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Vision 500T, doppelt belichtet
Location: Buenos Aires und Kellinghusen
Frühling S2020/N2021 -
too strong for Giulia (Giulia vs Jan, fünf Bilder)
Zweiter Teil des Split-Films mit Giulia. Hier gewannen meine Motive das Battle ziemlich eindeutig.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Vision 500T (doppelt belichtet)
Location: Buenos Aires/Kellinghusen
südlicher Frühling 2020/nördlicher Frühling 2021 -
Lena (Session IV, pt. 1/4, vier Bilder)
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Photo Service Selection 100 (expired 06/2008, teils doppelt belichtet)
Location: Halloh
Juni 2021 -
Watch your back when you attack! (vier Bilder)
‘Cause I might just turn on you!
April 2021
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Agfaphoto APX 100, Doppelbelichtungen
Location: Auufer, Wiemersdorf, Osterhorn, Moordiek -
speed of light (Giulia vs Jan, pt. 1/1, fünf Bilder)
Frühling 2020, erster Covid-19-Lockdown. Eigentlich sind Ferien. Danach arbeitssame Verstauungsoptimierung im Keller, Auflösung des Ateliers nebst Abschlussausstellung, Umbau der Garage, wöchentliche Lauftreffs zu zweit, illegale Drei-Mann-Parties auf alten Brücken. Und E-Mails schreiben mit Giulia, einer Kunststudentin aus Buenos Aires. Ein angenehmer und spannender Zeitvertreib während der um sich greifenden Monotonie. Und Ideen hatten wir: Split-Filme! Jeder ballert in seiner Gegend einen Film voll, schickt ihn dem Anderen zu und der belichtet ihn ein zweites Mal. Hier zeige ich in loser Folge Bilder des Films, der aus Argentinien zu mir kam. Meine Motive entstanden im massiven Drogenrausch – oder doch nur mit einem Makroobjektiv, um CDU-Bierzeltpunks heute mal nicht zu verstören…
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Vision 500T (doppelt belichtet)
Location: Buenos Aires/Kellinghusen
südlicher Frühling 2020/nördlicher Frühling 2021 -
Juhu! (vier Bilder)
Der Film musste an jenem Tag spontan vollgemacht werden. Entstanden ist eine kleine Serie voller aufgeladener Symbolik. Na klar (siehe Bild vier).
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Kodak Color Plus 200
Location: Kitzeberg
Juni 2020 -
4×9 (Collage)
Schönes und altes Haus an der Laurinatskoppel stand lange leer und brannte dann ab.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Kodak Ultramaxx 400, doppelt belichtet, mit Rotfilter
Location: Laurinatskoppel und KU1, Kellinghusen
April 2020 -
Zeugen der Vergangenheit (fünf Bilder)
Das Christentum brachte stets Nächstenliebe. Deshalb blieb von prächristlichen Kulturkreisen auch ziemlich viel übrig. In Nordeuropa zeugen verschiedene Grabformen von dieser Zeit, sowie ein paar Wälle, wo einst Siedlungen und Festungen standen.
Kamera: Agfa Synchrobox
Film: Ilford Delta 400
Locations: Föhrden Barl, Oeschebüttel, Springhoe
März 2020









































































