Schlagwort: atlantischer ozean

  • ans Ende der Welt getorft (pt. 2/2, vier Bilder)

    Cuidhaseadair

    Cuidhaseadair

    Cuidhaseadair

    Cuidhaseadair

    Dort lebenden Menschen, die mit der Torfstecherei durch aktives Zutun oder aktive Verwandtschaft zu tun haben, bringt man zum Strahlen, wenn man selbst unweit noch bewirtschafteter Moore lebt und einiges darüber und auch über renaturierte Moore in Schleswig-Holstein erzählen kann. Der Dialekt der Inselbewohner ist übrigens gut zu verstehen, einfacher jedenfalls als der in der Region um Glasgow und Edinburgh. Fast möchte man meinen, dass hier “geschwäbelt” wird oder besser gesagt: “gehebridelt”. Der gälische Akzent ist hier, wie auch in den ländlichen irischen Regionen, jedenfalls stark herauszuhören.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color 200
    Location: Cuidhaseadair, Lewis & Harris
    April 2023

  • ans Ende der Welt getorft (pt. 1/2, vier Bilder)

    Cuidhaseadair

    Cuidhaseadair

    Cuidhaseadair

    Cuidhaseadair

    Manche Menschen zählen, in wie vielen Ländern, Fußballstadien oder Hafenkneipen sie schon waren. Was durchaus spannend ist, aber mit dem Zählen der Orte, die man gemeinhein als “Ende der Welt” einordnet, habe ich vermutlich schon angefangen, als ich noch nicht einmal von eins bis zwei zählen konnte, und es sind seither unzählige dieser besonderen Orte in meine Sammlung aufgenommen worden.

    Durch das Moor “Cuidhaseadair”, ganz im Norden von Lewis & Harris gelegen, führt ein einziger befahr- und begehbarer Weg durch die durch den Torfabbau gezeichnete Gegend. Der Torf wird auf den Äußeren Hebriden übrigens ausschließlich für den (Insel-)Eigenbedarf abgebaut. Am Ende der Straße befand sich ein kleines Camp für die gerade aktiven Torfstecher.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color 200
    Location: Cuidhaseadair, Lewis & Harris
    April 2023

  • Maghera Caves (pt. 1/1, sieben Bilder)

    short walk to the Maghera Caves

    short walk to the Maghera Caves

    short walk to the Maghera Caves

    short walk to the Maghera Caves

    short walk to the Maghera Caves

    short walk to the Maghera Caves

    short walk to the Maghera Caves

    Ziele, die nicht im Reiseführer zu finden sind und stattdessen vom Host empfohlen wurden: Maghera Beach inklusive Caves. Diese sind außerhalb der Saison, außerhalb der Stoßzeiten, bei deftigem Wetter und auflaufendem Wasser defintiv einen Ausflug wert!

    Kamera: Canon EOS M50
    Location: Maghera Beach, Donegal
    April 2022

  • Frühling auf Valentia Island (pt. 1/1, fünf Bilder)

    spring on Valentia Island

    spring on Valentia Island

    spring on Valentia Island

    spring on Valentia Island

    spring on Valentia Island

    King’s Town klingt fast schon riesig, ist aber “nur” ein kleiner Ort an der Ostspitze von Valentia Island im County Kerry. Während man bei Portmagee über eine Brücke auf das Festland gelangt, verbindet in King’s Town eine nur wenige Hundert Meter lange Fährlinie die Insel mit dem nahen Cahersiveen. In den Sommermonaten mag hier viel los sein; der irische Frühling des Jahres 2022 hüllte King’s Town und seine Umgebung jedoch in eine graue und diesige Kulisse und ließ sich kaum anmerken, dass bei warmen Temperaturen und Sonnenschein Pubs und Cafes, Bürgergarten und Promenade, Hafen und Strände voll mit Menschen sind. Anfang April halten sich die Anzahl von Mensch und fahrbarem Blech noch sehr stark in Grenzen – schön!

    Und immer eine Nase wert: blühende Gisterbüsche!

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: King’s Town, County Kerry
    April 2022

  • St. John’s Point (pt. 2/2, fünf Bilder)

    St John's Point

    St John's Point

    St John's Point

    St John's Point

    St John's Point

    Am Ende der Welt steht latürnich eigentlich kein Leuchtturm, aber der kitschigen Gedanken wegen ist es hier nunmal so; außerdem befindet sich auch auf dieser Landspitze ein alter Wachposten aus der Weltkriegszeit. Und trotzdem ist man nicht alleine: Entweder geht eine kreischende Möwe steil oder die in Irland ohnehin omnipräsenten Schafe, aber auf St. John’s sind vor allem viele Rinder unterwegs. Und natürlich trifft man auch in der allerletzten Einöde irgendwelche Iren. Man läuft dann nicht entweder im Sicherheitsabstand aneinander vorbei, sondern aufeinander zu und während der Wind um die Ohren peitscht, erspinnen sich zehn nette Minuten, die diesem Land ein weiteres Puzzleteil in der Charakterisierung geben und geht danach einfach wieder seiner Wege.

    Obwohl doch: An jedem Ende der Welt steht irgendwie ein Leuchturm, wenngleich nicht jeder Leuchtturm an einem Ende der Welt steht.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: St. John’s Point, Donegal
    April 2022

  • St. John’s Point (pt. 1/2, vier Bilder)

    St John's Point

    St John's Point

    St John's Point

    St John's Point

    Die Wetterkapriolen begleiteten mich über die gesamten zwei Wochen, die ich durch Irland tourte. In einem Moment schien die Sonne, im nächsten regnete es oder wenn nichts von beidem gerade angesagt war, war es wenigstens windig bis stürmisch.

    Die langgezogene Halbinsel St. John’s empfahl mir mein Host. Ich solle einfach bis zum Ende durchfahren. Unter Umständen könne das Gatter offen sein, meistens sei es jedoch geschlossen, damit das Vieh keine ungeplanten Ausflüge ins Hinterland unternehme. Immerhin: Auf der Hinfahrt war das Gatter offen und ich fuhr bis zur Südspitze mit dem dortigen Leuchtturm – quasi bis ans Ende der Welt (wovon es ja durchaus einige gibt).

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: St. John’s Point, Donegal
    April 2022

  • in Boycotts Nachbarschaft (sieben Bilder)

    Moyteoge Head

    Moyteoge Head

    Moyteoge Head

    Moyteoge Head

    Moyteoge Head

    Moyteoge Head

    Moyteoge Head

    Einer der Ärsche der Welt ist Keem auf Achill Island, eine kleine Bucht umragt von einer überwältigenden Kulisse. Von weiter oben, auf dem Moyteoge Head, könnte bis nach Amerika gucken, wer die Welt für eine Scheibe hält. Dem scheint dann wohl doch nicht so, sodass nicht mehr als die nähere Umgebung zu sehen ist. Schade eigentlich.

    Wachposten wie der hier gezeigte finden sich überall an der irischen Küste. Bereits zu Zeiten Napoleons wurde von dort Ausschau nach französischen Flotten gehalten, während der Weltkriege zuletzt. Seither arbeitet sich der in diesen Höhen stramme Wind an den alten Bunkern ab. Ebenfalls vom Wachposten zu sehen ist die oberhalb des Strandes von Keem gelegene Ruine des einstigen Hauses eines gewissen “Captain” Boykott.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: Keem, Achill Island
    April 2022

  • Friede (fünf Bilder)

    Slieve League

    two guys

    too windy

    one guy

    peace

    Soundtrack: Mogwai – Wake Up And Go Berserk

    Die Cliffs of Moher sind trotz allem Tourismus schon schön, aber wirklich mächtig und bedrohlich kommen die höchtsten Seeklippen Irlands, Slieve League, daher. Das mittlere Bild war die Endstation, ab dort ließ der aufkommende Sturm kein Weitergehen mehr zu. Die Natur ist nicht nur mächtig und bedrohlich, sondern auch brutal.

    Kamera: Canon EOS M50
    Location: Slieve League, County Donegal
    April 2022

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