Der Herbst grüßt in Norwegen schon Ende August. Die Wolken hängen tief und noch tiefer, je mehr Meter man zwischen Normalnull und sich bringt.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Original Wolfen NC500
Location: bei Dalen
August 2025
Das fahle Sonnenlicht an jenem Aprilnachmittag verlieh dem Steinkreis von Callanish auf der Isle of Lewis noch mehr mystisches Flair als sonst schon. Doch, so mutmaßt man, wurden diese Steine nicht nach der/die/das Sonne, sondern dem Mond ausgerichtet. Man weiß es allerdings auch nicht so wirklich genau. Denn niemand weiß, wer wann diese Steine so gesetzt hat. Sicher ist nur, dass sie älter sind als die von Stonehenge, jedoch deutlich unbekannter, da die Äußeren Hebriden nunmal ziemlich weit draußen sind und hier ziemlich der Hund begraben ist.
Wiederentdeckt wurde der Steinkreis im 19. Jahrhundert, als die Steine nur noch knapp über einen Meter aus dem Boden ragten, der in der Zwischenzeit quasi vermoorte. Da Lewis & Harris jedoch das schottische Torfmoorholm ist, wurde auch dort fleißig abgetorft und neben dem Steinkreis ebenfalls das als Kreuz angeordnete steinerne Drumherum freigelegt.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color 200
Location: Callanish
April 2023
Von Viðareiði gelangt man nicht nur über die noch recht neue Hauptstraße zurück nach Borðoy mit seinem pulsierenden Hauptort Klaksvík, sondern auch über die ältere Route auf der meeresabgewandten Seite der Insel Viðoy. Passiert man die Brücke und biegt direkt nach rechts ab, erreicht man am Ende des Weges die Siedlung Múli, die erst 1970 ans Stromnetz angebunden wurde. Mittlerweile ist dieser Ort unbewohnt und wird lediglich als Sommerresidenz genutzt.
Gegenüber von Múli befinden sich Viðareiði, die nördlichste Siedlung der Färöer Inseln, sowie das Kap Enniberg, die mit 754 Metern zweithöchste Meeresklippe Europas und das eigentliche Nordkapp der Färöer Inseln.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location:
April 2024
Längliche Inseln machen es möglich: Die Färöer Inseln sind das Land der Nordkapps. Vom äußersten nordöstlichen Rand, der Insel Viðoy, erspäht man die Nordspitzen der Nachbarinseln Borðoy und Kunoy.
Der Name Viðoy bedeutet übrigens “Holzinsel”, was kurios anmutet, da die Färöer Inseln baumlos und die wenigen von Menschenhand angelegten Forste zwar durchaus schön, aber eher kümmerlich sind. Die “Holzbucht” Viðvík war einst die Sammelstelle für Treibholz aus Norwegen und somit ein wichtiger Bezugspunkt für das auf den Inseln seltene Gut.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location:
April 2024
Nachdem es tagsüber durchgängig regnete und windete, entspannte sich die Wetterlage an einem Abend ein wenig. Es ist halt, wie es ist, wenn man am Atlantik verweilt, das fiel mir viele Jahre zuvor bereits ein paar hundert Kilometer südlich, in Galizien, auf.
Kamera: Canon T70
Film: Canon Color Plus 200
Location: Ardcost
April 2022
Viele Bilder fanden sich nicht, als ich im world wide web nach Ardcost suchte. Das scheint nicht verwunderlich, besteht diese Siedlung aus lediglich ein paar versprengten Häusern und zwei Schotterwegen. Aber es führen auch kleine Feldwege – unter anderem von meiner Unterkunft – zum nahen Strand, der nicht nur steinig ist, sondern auch am notorischen kühlen Atlantik liegt. Aber: Das Panorama an diesem Ort ist überragend!
Kamera: Canon T70
Film: Canon Color Plus 200
Location: Ardcost
April 2022
Fur ist recht klein, aber um auf dieser Insel Ziele fußläufig zu erreichen, sollte man schon einige Stunden einplanen. Jeder Winkel dieser Insel, auch die langgezogene Ostspitze, ist sehenswert und im Winter ohnehin völlig entschleunigt. Bei gutem Wetter, das man mit passender Kleidung immer hat, bietet sich manch kleines Naturschauspiel – weitere Bildstrecken lassen sich über die Suche “Fur” auf dieser Website finden.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Kodak Farbwelt 400 (expired 08/2007, pulled ISO 160)
Location: Ostspitze von Fur
Dezember 2021
Soundtrack: Mogwai – Wake Up And Go Berserk
Die Cliffs of Moher sind trotz allem Tourismus schon schön, aber wirklich mächtig und bedrohlich kommen die höchtsten Seeklippen Irlands, Slieve League, daher. Das mittlere Bild war die Endstation, ab dort ließ der aufkommende Sturm kein Weitergehen mehr zu. Die Natur ist nicht nur mächtig und bedrohlich, sondern auch brutal.
Kamera: Canon EOS M50
Location: Slieve League, County Donegal
April 2022
Schlechtes Wetter zieht auf? Beste Gelegenheit, um schöne Spots ohne Schönwetter-Touristen zu genießen und eine Runde durch die Gegend zu latschen*.
*Spazieren gehen nur noch Faschisten.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Farbfilm 800 (expired 01/2005)
Location: Ærøskøbing, Kragnæs, Marstal
Oktober 2020