Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Edinburgh
April 2024
Schlagwort: reise
-
die Kanzel (pt. 3/3, vier Bilder)
So schön Preikestolen, der Lysefjord und das umgebende Plateau auch sind: Es ist Vorsicht geboten. Ein falscher Schritt und eine Windböe können den Tod bedeuten. Jedes Jahr verunglücken dort Menschen, weil sie von der Kanzel oder dem schmalen Weg entlang der Klippen fallen – ganze 604 Meter geht es hier in die Tiefe.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Original Wolfen Color NC500
Location: Preikestolen
August 2025 -
die Kanzel (pt. 2/3, vier Bilder)
Touristische Maßnahmen spülen mittlerweile viele Menschen an solche spektakulären Spots. Und Preikestolen mitsamt seiner Umgebung ist wirklich atemberaubend und schön. Am Tag meiner Besteigung war das Menschenaufkommen halbwegs erträglich, denn für den Nachmittag waren starke Regenfälle angesagt und so kam es später dann auch.
Dementsprechend ging es früh los und als ich nach zwei Stunden Aufstieg, zwei Stunden Abhängen und zwei Stunden Rückweg den Parkplatz wieder erreichte, fielen schon die ersten Tropfen vom Himmel. Der Abstieg wäre bei nasser Witterung sehr wahrscheinlich sehr unangenehm geworden.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Original Wolfen Color NC500
Location: Preikestolen
August 2025 -
die Kanzel (pt. 1/3, vier Bilder)
Vor über 50 Jahren, also noch vor meiner Zeit, erklommen meine Eltern Preikestolen. Mein Onkel lebte zwar mit meiner Tante und ihren Kindern in Oslo, stammte aber aus Haugesund, das unweit des Felsens und Stavanger liegt und führte meine Oldies zu diesem sehr erhabenen Flecken Erde. Damals war der Aufstieg aber wohl noch eine ziemliche Strapaze, glaubt man meinen Eltern…
Im Laufe der Jahre wurde der Felsen bekannter und dementsprechend viele Menschen sind mittlerweile dorthin unterwegs. Von einer Basis mitsamt Parkplatz muss man heutzutage nur (?) noch 350 Höhenmeter bewältigen. Und auch wenn man mittlerweile nicht mehr “kraxeln” muss, sollte man für den Aufstieg eine gute Fitness mitbringen und für den Abstieg intakte Muskulatur und Sehnen. Ich benötigte beim Abstieg immer wieder kleine Pausen, weil (m)eine Patellesehne durch viele Radtouren in der ersten Jahreshälfte überreizt war.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Original Wolfen Color NC500
Location: Preikestolen
August 2025 -
OF (pt. 2/3, drei Bilder)
Ein weiterer Arsch der Welt, den ich besuchte: Butt of Lewis, das Nordkapp von Lewis & Harris. Ein paar hundert Kilometer nördlich dieses kargen Orts befinden sich die nicht minder kargen Färöer-Inseln, die ich ein Jahr später bereiste.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color 200
Location: Butt of Lewis, Lewis & Harris
April 2023 -
turned to the right and ended up here (pt. 1/1, vier Bilder)
Wenn man westwärts fährt und nach rechts abbiegt, fährt man in Richtung Norden, dann wieder rechts nach Osten und nochmal nach links und bis zum Ende. Zunächst landet man in der tiefsten Provinz im hier gezeigten Ein-Straßen-Dorf Templeboy, wo wirklich der Hund begraben ist und dann geht’s weiter zur Küste bis zum Aughris Head. Dort kann man nicht nur Wind und Meeresgeräuschen lauschen, sondern auch die Überreste eines ringförmigen Forts aus der Steinzeit begutachten. Blickt man in Richtung Norden, erkennt man bei gutem Wetter die Sleave-League-Klippen.
P.S.: Am 1. April 2022 begann mein Irland-Trip, am 1. April 2026 zeige ich hiermit die letzte kleine Bilderreihe dieser Reise.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: Templeboy
April 2022 -
Sunshine on Edinburgh (pt. 1/2, vier Bilder)
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Calton Hill, Edinburgh
April 2024 -
sommer eller høst (pt. 1/2, vier Bilder)
Zwei Routen von Oslo bis kurz vor Stavanger wurden mir ausgespuckt: die über eine Bundesstraße und die durch die Berge. Ich entschied mich für die Inlandstour durch die Berge der Telemark. Nicht nur Berge und Sehen bekam ich zu seen, sondern erstmals auch Elche in freier Wildbahn. Dieser Moment dauerte kaum drei Sekunden und schon waren Elchmutter und Kind wieder im Wald verschwunden.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Original Wolfen NC500
Location: Follsjå
August 2025 -
bei der Felsspalte (pt. 3/3, fünf Bilder)
Der Ortsname (Við) Gjógv bedeutet “(bei der) Felsspalte”. Diese Felsspalte beherbergt einen kleinen Naturhafen, den wahrscheinlich schon die Wikinger nutzten.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Við Gjógv
April 2024 -
oberhalb der Felsspalte (pt. 2/3, fünf Bilder)
Passiert man nordseitig den Naturhafen, erreicht man unweigerlich allerhand Stufen, die steil bergauf führen. Oben angekommen, gibt es drei Möglichkeiten: Man geht wieder hinunter, weil Wind und Wetter durchaus anstrengen, man geht entlang der (abgezäunten) Kante den nicht ganz einfach zu bewältigenden Weg hinauf oder man auf gar nichts mehr Bock und nimmt die über 200 Meter auf direktem Wege nach unten.
Letzteres war keine Option, Ersteres hingegen erst zuletzt und so ging es so weit wie möglich bis in nicht mehr wirklich passierbare Gefilde – in die blanke Natur mit all ihrer Gewalt.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Við Gjógv
April 2024 -
bei der Felsspalte (pt. 1/3, fünf Bilder)
Oberhalb des malerisch gelegenen Dorfs Funningur hat man die Wahl: Fährt man links herum nach Eiði oder nach rechts und Gjógv? Die Straße nach Eiði war wegen Straßenschäden gesperrt und so gab es doch keine Wahl und es ging weiter den Berg hinauf. Mit Erreichen des Passes erstreckt sich ein langes grünes Tal, das nach Gjógv führt, einen nicht minder malerischen Ort. Ebenso wie Gásadalur war auch Gjógv lange Zeit nur auf dem Seeweg oder per beschwerlichem Fußmarsch erreichbar. Bevor 1929 die Dorfkirche erbaut wurde, ging es sonntags per pedes ins benachbarte Funningur. Erst 1960 erfolgte der Anschluss ans Straßennetz.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Við Gjógv
April 2024 -
die Festung der Fremden (pt. 1/1, acht Bilder)
Kein Humor: Donegal und gutes Wetter. Guter Humor: Donegal ist nicht der Hauptort der gleichnamigen Provinz.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: Donegal
April 2022 -
eternity (pt. 1/1, vier Bilder)
Das fahle Sonnenlicht an jenem Aprilnachmittag verlieh dem Steinkreis von Callanish auf der Isle of Lewis noch mehr mystisches Flair als sonst schon. Doch, so mutmaßt man, wurden diese Steine nicht nach der/die/das Sonne, sondern dem Mond ausgerichtet. Man weiß es allerdings auch nicht so wirklich genau. Denn niemand weiß, wer wann diese Steine so gesetzt hat. Sicher ist nur, dass sie älter sind als die von Stonehenge, jedoch deutlich unbekannter, da die Äußeren Hebriden nunmal ziemlich weit draußen sind und hier ziemlich der Hund begraben ist.
Wiederentdeckt wurde der Steinkreis im 19. Jahrhundert, als die Steine nur noch knapp über einen Meter aus dem Boden ragten, der in der Zwischenzeit quasi vermoorte. Da Lewis & Harris jedoch das schottische Torfmoorholm ist, wurde auch dort fleißig abgetorft und neben dem Steinkreis ebenfalls das als Kreuz angeordnete steinerne Drumherum freigelegt.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color 200
Location: Callanish
April 2023 -
scenic Norway (pt. 1/2, drei Bilder)
Fjorde und Berge kann jeder in Norwegen fotografieren – aber Garagen?
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Original Wolfen NC500
Location: Lillestrøm
August 2025


















































































