Kein Humor: Donegal und gutes Wetter. Guter Humor: Donegal ist nicht der Hauptort der gleichnamigen Provinz.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: Donegal
April 2022
Von Viðareiði gelangt man nicht nur über die noch recht neue Hauptstraße zurück nach Borðoy mit seinem pulsierenden Hauptort Klaksvík, sondern auch über die ältere Route auf der meeresabgewandten Seite der Insel Viðoy. Passiert man die Brücke und biegt direkt nach rechts ab, erreicht man am Ende des Weges die Siedlung Múli, die erst 1970 ans Stromnetz angebunden wurde. Mittlerweile ist dieser Ort unbewohnt und wird lediglich als Sommerresidenz genutzt.
Gegenüber von Múli befinden sich Viðareiði, die nördlichste Siedlung der Färöer Inseln, sowie das Kap Enniberg, die mit 754 Metern zweithöchste Meeresklippe Europas und das eigentliche Nordkapp der Färöer Inseln.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location:
April 2024
Längliche Inseln machen es möglich: Die Färöer Inseln sind das Land der Nordkapps. Vom äußersten nordöstlichen Rand, der Insel Viðoy, erspäht man die Nordspitzen der Nachbarinseln Borðoy und Kunoy.
Der Name Viðoy bedeutet übrigens “Holzinsel”, was kurios anmutet, da die Färöer Inseln baumlos und die wenigen von Menschenhand angelegten Forste zwar durchaus schön, aber eher kümmerlich sind. Die “Holzbucht” Viðvík war einst die Sammelstelle für Treibholz aus Norwegen und somit ein wichtiger Bezugspunkt für das auf den Inseln seltene Gut.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location:
April 2024
Mogwai – Supposedly, We Were Nightmares
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color 200
Location: Killiecrankie
April 2023
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Kamera: Canon AF35M
Film: Agfaphoto APX 400
Location: Kellinghusen
Dezember 2023
Wird man auf Burano von der Fähre gescheucht, erkundet man vor allem die mit vielen bunten Häusern und dem schiefen Kirchturm bestückte Insel. Über eine Brücke gelangt man auf die Schwesterinsel Mazzorbo, die ganz froh zu sein scheint, nicht vom Touristentrubel überrannt zu werden.
In einem kleinen Park im Norden der Insel kann man mal durchatmen und am Südende befindet sich die Kirche Santa Caterina, die an diesem Sommernachmittag menschenleer und somit beinahe aller exoterischen Elemente ledig war. Im dazugehörigen Kirchturm hängt übrigens die 1318 gegossene und somit älteste Glocke der Lagune.
Kamera: Hasselblad 500C
Film: Kodak T-Max 400 (expired 09/2015)
Location: Mazzorbo, Venedig
August 2023
Kamera: Hasselblad 500C
Film: Kodak T-Max 400 (expired 09/2015)
Location: Burano, Venedig
August 2022
Es gibt weitaus unangenehmere Städte als das niederösterreichische Linz. Anders als letztes Jahr im badischen Freiburg stieß man in den Linzer Lokalitäten auf offene und gastfreundliche Menschen. Und auch sonst kann man es sich in dieser Stadt gutgehen lassen, was vor einigen Jahren beinahe absurd schien. Denn Linz wandelte sich von einem tristen Industriestandort zu einem gepflegten sowie pulsierenden Zentrum für Kunst und Kultur.
Kamera: Hasselblad 500C
Film: Kodak T-Max 400 (TX expired 09/2015; TMY expired 09/2017)
Location: Venedig
August 2022
Funfacts über Venedig
• Die Bevölkerung wird im Durchschnitt immer älter, die Jugend zieht es auf das Festland.
• Die Einwohnerzahl der Stadt geht zurück. Wohnraum wird immer teurer, die Altbauten sind aber überwiegend nicht auf dem neuesten technischen Stand.
• Venedig verfügt über keine Kanalisation, dafür aber über viele kleine Kanäle.
• im 20. Jahrhundert sackte die historische Altstadt um ganze zwölf Zentimeter ab, während der Meeresspiegel um zwölf Zentimeter stieg.
• Ich kaufte bei einem Straßenhändler einen Venezia-Jutebeutel.
Kamera: Hasselblad 500C
Film: Kodak T-Max 400 (TX expired 09/2015; TMY expired 09/2017)
Location: Venedig
August 2022
Auf dem Horsteberg, einer kleinen Anhöhe in Münsters Mitte, wurde im 13. Jahrhundert der Sankt-Paulus-Dom erbaut, nachdem dort bereits zuvor ein Gotteshaus stand. Umgrenzt wird der Horsteberg durch den Straßenzug von Spiekerhof, Roggenmarkt, Rothenburg und dem sehenswerten Prinzipalmarkt.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: Sankt-Paulus-Dom, Münster
Juli 2020
Seit dem frühen Mittelalter entstand an dieser Stelle der Ort Mimigernaford. Etwas später gründete ein friesischer christlicher Missionar namens Liudger dort ein Kloster, das er schlicht “Monasterium” (deutsch: Münster) nannte. Daraus entstand im Laufe der Zeit die zwischenzeitlich größte Stadt Westfalens.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: Münster
Juli 2020
Bereits bevor in diesem Sommer die Autoritäten der vermeintlich glorreichen Vergangenheit infrage gestellt wurden, lichtete ich in meinem Heimatort Kellinghusen diverse militärische Gedenkstätten ab. Nicht nur nahe der ehemaligen Bundeswehrkaserne wurde ich fündig, auch in einem kleinen Park auf meinem alten Schulweg und vor allem um die evangelisch-protestantische Sankt-Cyriacus-Kirche herum.
Den “Heldentod” starben diese Menschen, sie “fielen”, so steht es dort in Stein geschrieben. Schon als Kind irritierte mich der Begriff “gefallen” in diesem Zusammenhang. Gerade an Geburtstagen meiner Großeltern fielen solche Worte, wenn sich die Alten an Cousin X und Bruder Y, die den Zweiten Weltkrieg nicht überlebten, erinnerten. Sie “fielen”. Hin? Weich? Auf’s Maul? Wie reifes Obst von den Bäumen? Nein. In der englischen Sprache benennt man es unverblümter: killed in action, getötet im Krieg. Und waren sie Helden, weil sie für “uns” kämpften? Für und um was kämpften sie eigentlich für “uns”? Im deutsch-französischen Krieg, der vor genau 150 Jahren im Jahr 1870 losbrach und nach knapp einjähriger Dauer eine katastrophale Kette voller Vergeltung nach sich zog? Im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918? Und im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945? Zogen hier wirklich Helden in Krieg? Und waren sie tatsächlich auch Opfer?

Denn nur die Besten sterben jung.

In Overndorf erinnert eine kleine Stele an den vor 150 Jahren begonnenen Deutsch-Französischen Krieg – den Grundstein für das Unfassbare, das in den nächsten Jahrzehnten folgen sollte.

Die Umgebung der Kellinghusener Sankt Cyriacus Kirche ist voll mit militärischen Gedenkstätten. Übrigens: Einmal lehnten sich deutsche Soldaten doch auf: Am Ende des Ersten Weltkriegs kam es zum sogenannten Matrosenaufstand, der das marode Kaiserreich endgültig zusammenbrechen ließ.

Bruder Z ist dort und dort “gefallen”, hörte ich als Kind die Alten reden. Dieses Wort in diesem Zusammenhang fand ich damals schon irritierend, heute schönfärbend.

Ob er wenigstens von Zuhause Humanismus mitbekam?

Es ging ja immer um eine gute Sache!

entdeckt in der Vorbrügger Straße
Und heute? Da glauben in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) einige Genoss_innen mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht etwas gegen den in der Bundeswehr immer stärker aufkeimenden Neo-Faschismus unternehmen zu können. Wenn eine völlig überalterte und empathielose Partei mal wieder ‘ne Idee hat. Wie wäre es mit Prävention und Geschichtsunterricht, der nicht nur aus Statistiken und Moralblabla besteht, sondern in dem gezielt lokale Opfergeschichten aufgearbeitet werden? Aber Sozen raffen mittlerweile gar nichts mehr außer bestenfalls Posten und Positionen.
Kamera: Nikon F-401x
Film: Agfaphoto APX 100
Location: Kellinghusen
April 2020
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Rossmann Film 200/400 (exp. Film
Location: Nyker, Nylars, Olsker, Østerlars
September 2019