Der Ortsname (Við) Gjógv bedeutet “(bei der) Felsspalte”. Diese Felsspalte beherbergt einen kleinen Naturhafen, den wahrscheinlich schon die Wikinger nutzten.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Við Gjógv
April 2024
Passiert man nordseitig den Naturhafen, erreicht man unweigerlich allerhand Stufen, die steil bergauf führen. Oben angekommen, gibt es drei Möglichkeiten: Man geht wieder hinunter, weil Wind und Wetter durchaus anstrengen, man geht entlang der (abgezäunten) Kante den nicht ganz einfach zu bewältigenden Weg hinauf oder man auf gar nichts mehr Bock und nimmt die über 200 Meter auf direktem Wege nach unten.
Letzteres war keine Option, Ersteres hingegen erst zuletzt und so ging es so weit wie möglich bis in nicht mehr wirklich passierbare Gefilde – in die blanke Natur mit all ihrer Gewalt.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Við Gjógv
April 2024
Oberhalb des malerisch gelegenen Dorfs Funningur hat man die Wahl: Fährt man links herum nach Eiði oder nach rechts und Gjógv? Die Straße nach Eiði war wegen Straßenschäden gesperrt und so gab es doch keine Wahl und es ging weiter den Berg hinauf. Mit Erreichen des Passes erstreckt sich ein langes grünes Tal, das nach Gjógv führt, einen nicht minder malerischen Ort. Ebenso wie Gásadalur war auch Gjógv lange Zeit nur auf dem Seeweg oder per beschwerlichem Fußmarsch erreichbar. Bevor 1929 die Dorfkirche erbaut wurde, ging es sonntags per pedes ins benachbarte Funningur. Erst 1960 erfolgte der Anschluss ans Straßennetz.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Við Gjógv
April 2024
Von Viðareiði gelangt man nicht nur über die noch recht neue Hauptstraße zurück nach Borðoy mit seinem pulsierenden Hauptort Klaksvík, sondern auch über die ältere Route auf der meeresabgewandten Seite der Insel Viðoy. Passiert man die Brücke und biegt direkt nach rechts ab, erreicht man am Ende des Weges die Siedlung Múli, die erst 1970 ans Stromnetz angebunden wurde. Mittlerweile ist dieser Ort unbewohnt und wird lediglich als Sommerresidenz genutzt.
Gegenüber von Múli befinden sich Viðareiði, die nördlichste Siedlung der Färöer Inseln, sowie das Kap Enniberg, die mit 754 Metern zweithöchste Meeresklippe Europas und das eigentliche Nordkapp der Färöer Inseln.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location:
April 2024
Längliche Inseln machen es möglich: Die Färöer Inseln sind das Land der Nordkapps. Vom äußersten nordöstlichen Rand, der Insel Viðoy, erspäht man die Nordspitzen der Nachbarinseln Borðoy und Kunoy.
Der Name Viðoy bedeutet übrigens “Holzinsel”, was kurios anmutet, da die Färöer Inseln baumlos und die wenigen von Menschenhand angelegten Forste zwar durchaus schön, aber eher kümmerlich sind. Die “Holzbucht” Viðvík war einst die Sammelstelle für Treibholz aus Norwegen und somit ein wichtiger Bezugspunkt für das auf den Inseln seltene Gut.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location:
April 2024
Nun ist es nicht so, dass man im Nordatlantik Anfang April tolles Wetter erwarten dürfte, auf den Färöer Inseln schon mal gar nicht. Und doch böte der Wasserfall Múlafossur mit Atlantik und Bergen im Hintergrund ein atemberaubend schönes Panorama. Das bot sich mir diesmal nicht, dafür aber eine mystische Atmosphäre und somit für Reisende etwas Besonderes. Damit man sich in der Nebelsuppe nicht verläuft, hält sich an der Bushaltestelle ein Hund bereit, der sich bestens in der Gegend auskennt und statt mit Bällen oder Stöcken lieber mit Steinen bespaßt werden möchte.
Mittlerweile erreicht man das Dorf Gásadalur, ganz im Westen der Inseln gelegen, immerhin per Tunnel und Kraftfahrzeug. Bis vor einigen Jahren führte ein rund drei Kilometer langer Naturpfad dorthin, der durchaus anspruchsvoll sein soll. Da in diesem damals abgeschiedenen Nest keine Kirche stand, wurden Verstorbene über diesen Pfad ins nächste Dorf Bøur getragen und dort bestattet.
Kamera: Canon AF35M
Film: Kodak Ultramaxx 400
Location: Gasadalur
April 2024
Der Old Man Of Storr rannte einst vor Riesen davon. Ein Fehler.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color 200
Location: Sound Of Raasay, Isle of Skye
April 2023
Nicht nur in Skandinavien ranken sich Legenden um Trolle und Feen, sondern auch auf den Britischen Inseln. Auf Skye waren diese Geister sehr aktiv und schufen unter anderem diese aus Hügeln, Felsformationen und Tümpeln bestehende bizarre Landschaft.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color 200
Location: Fairy Glen, Isle of Skye
April 2023
Dort lebenden Menschen, die mit der Torfstecherei durch aktives Zutun oder aktive Verwandtschaft zu tun haben, bringt man zum Strahlen, wenn man selbst unweit noch bewirtschafteter Moore lebt und einiges darüber und auch über renaturierte Moore in Schleswig-Holstein erzählen kann. Der Dialekt der Inselbewohner ist übrigens gut zu verstehen, einfacher jedenfalls als der in der Region um Glasgow und Edinburgh. Fast möchte man meinen, dass hier “geschwäbelt” wird oder besser gesagt: “gehebridelt”. Der gälische Akzent ist hier, wie auch in den ländlichen irischen Regionen, jedenfalls stark herauszuhören.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color 200
Location: Cuidhaseadair, Lewis & Harris
April 2023