Kamera: Canon T70
Film: Kodak Gold 200
Location: Solitüde, Flensburg
Oktober 2023
Schlagwort: wetter
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Hog’s Head (pt. 2/2, drei Bilder)
Drei Tage Kerry, drei Tage Regen lautete die Diagnose am letzten Tag meiner Anwesenheit dort. An diesem letzten Tag wühlte sich aber die Sonne doch noch etwas durch den Nebel und vertrieb den Regen gleich mit. Und dann zeichneten sich am Horizont Konturen ab. Vom Festland konnte man endlich die Skellig Inseln erblicken, die zuvor tagelang in der Nebel-, Wolken- und Regensuppe verschwunden waren. Und dahinter? Lange nichts, dann Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: Hog’s Head
April 2022 -
Furs Ostspitze (pt. 1/1, sieben Bilder)
Fur ist recht klein, aber um auf dieser Insel Ziele fußläufig zu erreichen, sollte man schon einige Stunden einplanen. Jeder Winkel dieser Insel, auch die langgezogene Ostspitze, ist sehenswert und im Winter ohnehin völlig entschleunigt. Bei gutem Wetter, das man mit passender Kleidung immer hat, bietet sich manch kleines Naturschauspiel – weitere Bildstrecken lassen sich über die Suche “Fur” auf dieser Website finden.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Kodak Farbwelt 400 (expired 08/2007, pulled ISO 160)
Location: Ostspitze von Fur
Dezember 2021 -
Maghera Caves (pt. 1/1, sieben Bilder)
Ziele, die nicht im Reiseführer zu finden sind und stattdessen vom Host empfohlen wurden: Maghera Beach inklusive Caves. Diese sind außerhalb der Saison, außerhalb der Stoßzeiten, bei deftigem Wetter und auflaufendem Wasser defintiv einen Ausflug wert!
Kamera: Canon EOS M50
Location: Maghera Beach, Donegal
April 2022 -
Frühling auf Valentia Island (pt. 1/1, fünf Bilder)
King’s Town klingt fast schon riesig, ist aber “nur” ein kleiner Ort an der Ostspitze von Valentia Island im County Kerry. Während man bei Portmagee über eine Brücke auf das Festland gelangt, verbindet in King’s Town eine nur wenige Hundert Meter lange Fährlinie die Insel mit dem nahen Cahersiveen. In den Sommermonaten mag hier viel los sein; der irische Frühling des Jahres 2022 hüllte King’s Town und seine Umgebung jedoch in eine graue und diesige Kulisse und ließ sich kaum anmerken, dass bei warmen Temperaturen und Sonnenschein Pubs und Cafes, Bürgergarten und Promenade, Hafen und Strände voll mit Menschen sind. Anfang April halten sich die Anzahl von Mensch und fahrbarem Blech noch sehr stark in Grenzen – schön!
Und immer eine Nase wert: blühende Gisterbüsche!
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: King’s Town, County Kerry
April 2022 -
St. John’s Point (pt. 2/2, fünf Bilder)
Am Ende der Welt steht latürnich eigentlich kein Leuchtturm, aber der kitschigen Gedanken wegen ist es hier nunmal so; außerdem befindet sich auch auf dieser Landspitze ein alter Wachposten aus der Weltkriegszeit. Und trotzdem ist man nicht alleine: Entweder geht eine kreischende Möwe steil oder die in Irland ohnehin omnipräsenten Schafe, aber auf St. John’s sind vor allem viele Rinder unterwegs. Und natürlich trifft man auch in der allerletzten Einöde irgendwelche Iren. Man läuft dann nicht entweder im Sicherheitsabstand aneinander vorbei, sondern aufeinander zu und während der Wind um die Ohren peitscht, erspinnen sich zehn nette Minuten, die diesem Land ein weiteres Puzzleteil in der Charakterisierung geben und geht danach einfach wieder seiner Wege.
Obwohl doch: An jedem Ende der Welt steht irgendwie ein Leuchturm, wenngleich nicht jeder Leuchtturm an einem Ende der Welt steht.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: St. John’s Point, Donegal
April 2022 -
St. John’s Point (pt. 1/2, vier Bilder)
Die Wetterkapriolen begleiteten mich über die gesamten zwei Wochen, die ich durch Irland tourte. In einem Moment schien die Sonne, im nächsten regnete es oder wenn nichts von beidem gerade angesagt war, war es wenigstens windig bis stürmisch.
Die langgezogene Halbinsel St. John’s empfahl mir mein Host. Ich solle einfach bis zum Ende durchfahren. Unter Umständen könne das Gatter offen sein, meistens sei es jedoch geschlossen, damit das Vieh keine ungeplanten Ausflüge ins Hinterland unternehme. Immerhin: Auf der Hinfahrt war das Gatter offen und ich fuhr bis zur Südspitze mit dem dortigen Leuchtturm – quasi bis ans Ende der Welt (wovon es ja durchaus einige gibt).
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Color Plus 200
Location: St. John’s Point, Donegal
April 2022 -
invasive Spezies: der deutsche Tourist (vier Bilder)
Da können diese Menschen mit ihren fragwürdigen Spitznamen lange warten: Es fährt kein Bus, weder zum Røde Sten noch sonstwo hin. Der deutsche Michel muss marsc… also latschen und vier von ihnen trugen immerhin keine weißen Socken in Sandalen.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Kodak Farbwelt 400 (expired 08/2007)
Location: Fur
Dezember 2021 -
going for a walk (sieben Bilder)
Schlechtes Wetter zieht auf? Beste Gelegenheit, um schöne Spots ohne Schönwetter-Touristen zu genießen und eine Runde durch die Gegend zu latschen*.
*Spazieren gehen nur noch Faschisten.
Kamera: Canon T70
Film: Kodak Farbfilm 800 (expired 01/2005)
Location: Ærøskøbing, Kragnæs, Marstal
Oktober 2020 -
Schlechtes Wetter ist gutes Wetter! (pt. 2/2, vier Bilder)
Auf dieser Wanderroute von Hasle zu Jons Kapel begegnete ich zwei Rucksackreisenden und landete während eines kräftigen Schauers in einer charmanten Kunsthandwerksgalerie in Teglkås, die von einem älteren Ehepaar betrieben wurde. Sie erzählten vom Leben in dieser rauen Gegend und was hier für sie wichtig sei. Solche Kleinigkeiten mag ich und ich finde sie vor allem dann, wenn das Wetter mitspielt und ausbleibende Menschenmassen die Ruhe zum Kennenlernen und Entdecken von Details gebieten – sogar in stark touristisch geprägten Gegenden wie Bornholm.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Rossmann Film 200 (expired 03/2005)
Location: Teglkås
September 2019 -
Schlechtes Wetter ist gutes Wetter! (pt. 1/2, vier Bilder)
Nördlich von Hasle an der Westküste Bornholms befindet sich der raue Abschnitt der Insel. Während im Norden und Osten Schären und im Süden Dünen und Strände vorherrschen, ist dieser Abschnitt zerklüftet und felsig.
Auf meiner ersten Japan-Reise im Frühling 2015 empfand ich, dass das Besuchen und Erkunden bei regnerischem und windigem (umgangsprachlich: schlechtem) Wetter weitaus angenehmer ist. Es sind weniger Menschen unterwegs, aber man trifft erstaunlicherweise immer wieder mal interessante. In Kyoto schloss ich mich im Bambuswald am Inari-Schrein mit einer Festlands-Chinesin zusammen und kam mit ihr in ein recht offenes Gespräch. Das wurde möglich, weil zum Einen nur wenige Menschen auf dieser Alternativroute unterwegs waren, zum Anderen auch weil kein “Blockwart” dabei war – Gruppen aus China erscheinen für Europäer deshalb oftmals unerreichbar, weil Kontakt zu Systemfremden nicht erlaubt und auch gefährlich ist.
Kamera: Canon EOS 500N
Film: Rossmann Film 200 (expired 03/2005)
Location: Heligpeder
September 2019



























































































