Kategorie: Zivilisation & Natur

  • Neumünster in Waage (pt. 1/1, fünf Bilder)

    Neumünster in the balance

    Neumünster in the balance

    Neumünster in the balance

    Neumünster in the balance

    Neumünster in the balance

    Neumünster ist eine schräge Stadt.

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Neumünster
    Februar 2025

  • bei der Felsspalte (pt. 3/3, fünf Bilder)

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    long green valley

    Der Ortsname (Við) Gjógv bedeutet “(bei der) Felsspalte”. Diese Felsspalte beherbergt einen kleinen Naturhafen, den wahrscheinlich schon die Wikinger nutzten.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Við Gjógv
    April 2024

  • oberhalb der Felsspalte (pt. 2/3, fünf Bilder)

    above Gjógv

    above Gjógv

    above Gjógv

    above Gjógv

    above Gjógv

    Passiert man nordseitig den Naturhafen, erreicht man unweigerlich allerhand Stufen, die steil bergauf führen. Oben angekommen, gibt es drei Möglichkeiten: Man geht wieder hinunter, weil Wind und Wetter durchaus anstrengen, man geht entlang der (abgezäunten) Kante den nicht ganz einfach zu bewältigenden Weg hinauf oder man auf gar nichts mehr Bock und nimmt die über 200 Meter auf direktem Wege nach unten.

    Letzteres war keine Option, Ersteres hingegen erst zuletzt und so ging es so weit wie möglich bis in nicht mehr wirklich passierbare Gefilde – in die blanke Natur mit all ihrer Gewalt.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Við Gjógv
    April 2024

  • bei der Felsspalte (pt. 1/3, fünf Bilder)

    long green valley

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    Gjógv

    Oberhalb des malerisch gelegenen Dorfs Funningur hat man die Wahl: Fährt man links herum nach Eiði oder nach rechts und Gjógv? Die Straße nach Eiði war wegen Straßenschäden gesperrt und so gab es doch keine Wahl und es ging weiter den Berg hinauf. Mit Erreichen des Passes erstreckt sich ein langes grünes Tal, das nach Gjógv führt, einen nicht minder malerischen Ort. Ebenso wie Gásadalur war auch Gjógv lange Zeit nur auf dem Seeweg oder per beschwerlichem Fußmarsch erreichbar. Bevor 1929 die Dorfkirche erbaut wurde, ging es sonntags per pedes ins benachbarte Funningur. Erst 1960 erfolgte der Anschluss ans Straßennetz.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Við Gjógv
    April 2024

  • Manchester 25 (pt. 1/1, sieben Bilder)

    Manchester 25

    Manchester 25

    Manchester 25

    Manchester 25

    Manchester 25

    Manchester 25

    Manchester 25

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 100
    Location: Manchester
    April 2025

  • die Festung der Fremden (pt. 1/1, acht Bilder)

    Dún na nGall

    Dún na nGall

    Dún na nGall

    Dún na nGall

    Dún na nGall

    Dún na nGall

    Dún na nGall

    Dún na nGall

    Kein Humor: Donegal und gutes Wetter. Guter Humor: Donegal ist nicht der Hauptort der gleichnamigen Provinz.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color Plus 200
    Location: Donegal
    April 2022

  • hyggelig (pt. 1/1, fünf Bilder)

    hyggelig

    hyggelig

    hyggelig

    hyggelig

    hyggelig

    Catweazle und seine Gattin dürfen eintreten.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Agfaphoto APX 400
    Location: Rishøj
    Januar 2024

  • eternity (pt. 1/1, vier Bilder)

    eternity

    eternity

    eternity

    eternity

    Das fahle Sonnenlicht an jenem Aprilnachmittag verlieh dem Steinkreis von Callanish auf der Isle of Lewis noch mehr mystisches Flair als sonst schon. Doch, so mutmaßt man, wurden diese Steine nicht nach der/die/das Sonne, sondern dem Mond ausgerichtet. Man weiß es allerdings auch nicht so wirklich genau. Denn niemand weiß, wer wann diese Steine so gesetzt hat. Sicher ist nur, dass sie älter sind als die von Stonehenge, jedoch deutlich unbekannter, da die Äußeren Hebriden nunmal ziemlich weit draußen sind und hier ziemlich der Hund begraben ist.

    Wiederentdeckt wurde der Steinkreis im 19. Jahrhundert, als die Steine nur noch knapp über einen Meter aus dem Boden ragten, der in der Zwischenzeit quasi vermoorte. Da Lewis & Harris jedoch das schottische Torfmoorholm ist, wurde auch dort fleißig abgetorft und neben dem Steinkreis ebenfalls das als Kreuz angeordnete steinerne Drumherum freigelegt.

    Kamera: Canon T70
    Film: Kodak Color 200
    Location: Callanish
    April 2023

  • smooth start in Norway (pt. 2/2, drei Bilder)

    smooth start

    smooth start

    smooth start

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Original Wolfen NC500
    Location: Lillestrøm
    August 2025

  • scenic Norway (pt. 1/2, drei Bilder)

    scenic Norway

    scenic Norway

    scenic Norway

    Fjorde und Berge kann jeder in Norwegen fotografieren – aber Garagen?

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Original Wolfen NC500
    Location: Lillestrøm
    August 2025

  • Renser (pt. 1/1, sieben Bilder)

    Renser

    Renser

    Renser

    Renser

    Renser

    Renser

    Renser

    Der Herbst ist da, grau und bunt zugleich.

    Zwischen der Stör und dem Liethhang im Norden Kellinghusens bildeten sich im 20. Jahrhundert zwei (Bagger-)Seen, die “kleine Tonkuhle”, die bereits in den Dreißigerjahren mit Grundwasser volllief und die “große Tonkuhle, der heutige Rensinger See, der rund 30 Jahre später unbrauchbar für den Tonabbau wurde. Heute ist der “Renser” eine lokale Naherholungsdestination, lädt zum Rumlatschen und Angeln ein, in kalten Wintern, sollte es sie doch noch einmal geben, kann man dort auch prima Schlittschuhlaufen. Nur baden und paddeln sollte und darf man nicht darin: Die alten Abbaumaschinen stehen weiterhin im See und stellen eine große Gefahr für Leib und Leben dar.

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Rensinger See, Kellinghusen
    November 2024

  • Next stop: Jan Mayen? (pt. 2/2, vier Bilder)

    The sun is shining and you get hit by a rock.

    on the way out

    wet skin always shines

    on the road to the deserted village

    Von Viðareiði gelangt man nicht nur über die noch recht neue Hauptstraße zurück nach Borðoy mit seinem pulsierenden Hauptort Klaksvík, sondern auch über die ältere Route auf der meeresabgewandten Seite der Insel Viðoy. Passiert man die Brücke und biegt direkt nach rechts ab, erreicht man am Ende des Weges die Siedlung Múli, die erst 1970 ans Stromnetz angebunden wurde. Mittlerweile ist dieser Ort unbewohnt und wird lediglich als Sommerresidenz genutzt.

    Gegenüber von Múli befinden sich Viðareiði, die nördlichste Siedlung der Färöer Inseln, sowie das Kap Enniberg, die mit 754 Metern zweithöchste Meeresklippe Europas und das eigentliche Nordkapp der Färöer Inseln.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location:
    April 2024

  • Next stop: Jan Mayen? (pt. 1/2, vier Bilder)

    on the edge of Europe

    on the edge of the world

    at the fence of Viðareiði

    selection of North Capes

    Längliche Inseln machen es möglich: Die Färöer Inseln sind das Land der Nordkapps. Vom äußersten nordöstlichen Rand, der Insel Viðoy, erspäht man die Nordspitzen der Nachbarinseln Borðoy und Kunoy.

    Der Name Viðoy bedeutet übrigens “Holzinsel”, was kurios anmutet, da die Färöer Inseln baumlos und die wenigen von Menschenhand angelegten Forste zwar durchaus schön, aber eher kümmerlich sind. Die “Holzbucht” Viðvík war einst die Sammelstelle für Treibholz aus Norwegen und somit ein wichtiger Bezugspunkt für das auf den Inseln seltene Gut.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location:
    April 2024

  • it’s a long way down (pt. 1/1, fünf Bilder)

    fall

    fall

    fall

    fall

    fall

    Kurz mal über die Grenze geschaut und passiert man sie und kommt nach einiger Zeit wieder zurück, dann ist es letztlich immer noch so, wie vor rund 70 Jahren von einem niederländischen Diplomaten beschrieben:
    “Der Deutsche ist folgsam; Gehorchen hat er seit Jahrhunderten im Blut. Verstand existiert in dem Land in großem Ausmaß, gesunder Menschenverstand ist dagegen noch immer in short apply. Außerdem ist der durchschnittliche Deutsche weder ausgeglichen noch mäßig. Das Ergebnis ist ein labiler Mensch, gefügig und ehrerbietig, wenn die Machtverhältnisse dazu veranlassen, aber andererseits leicht zum Hochmut geneigt und behaftet mit der unangenehmen Veranlagung, sich selbst aufzuspielen.”
    (Hendrik F.L.K. van Vredenburch)

    Kamera: Nikon F-401x
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Wassersleben, Flensborg
    Oktober 2025

  • Århus (Baltic Sea Chique, pt. 2/2, drei Bilder)

    Baltic Sea Chique

    Baltic Sea Chique

    Baltic Sea Chique

    Der skandinavische Geist ist ein ganz toller und er unterscheidet sich in vielem vom mitteleuropäischen: Er hat sich vom Alten emanzipiert, sich liberalisiert und vor allem den Wert des Menschen nicht ausgehöhlt und zur uniformen Kapitalmasse erklärt. Schleswig-Holstein sollte sich vom destruktiven Land der ewigen Bedenkenträger und Lobbyistenverbände endlich lossagen und sich in allem dem skandinavischen Raum anschließen. Nur deutsches Brot dürfte mit, das ist wirklich super.

    Wie skandinavische Großstädte ihre Ufer architektonisch gestalten, ist jedoch ziemlich gruselig. Bereits Mitte der Neunzigerjahre empfand ich als Heranwachsender diesbezüglich Oslo erstaunlich steril, Kiel entwickelte sich in der Folge vor allem um die Hörn zum Oslo-look-alike und auch Århus ballerte freie Flächen in Ufernähe ähnlich leblos zu. Eigentlich wirkt diese Art der Architektur vor allem: deutsch – provinziell, kalt, abweisend, kapitalistisch.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Århus
    April 2024

  • Århus (frontal, pt. 1/2, fünf Bilder)

    Århus frontal

    Århus frontal

    Århus frontal

    Århus frontal

    Århus frontal

    Århus, die Vierte. Ein Ausflug dorthin lohnt sich jedes Mal.

    Kamera: Canon AF35M
    Film: Kodak Ultramaxx 400
    Location: Århus
    April 2024

  • Saisonende (pt. 3/3, fünf Bilder)

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    Eine der großartigsten Badebuchten ist die von Boviken auf Hamburgö. Im Sommer ist es dort lebhafter, aber längst nicht überlaufen. Anfang September bei einsetzendem Regen traut sich anscheinend niemand mehr ins Wasser. Was vielleicht auch daran liegt, dass statt frischem Nass in Urlaub und Ferien das alltägliche Hamsterrad bei der Arbeit und in der Schule rotiert…

    Kamera: Canon EOS M50
    Location: Hamburgö
    September 2025

  • Saisonende (pt. 2/3, vier Bilder)

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    Es war mein drittes Mal in Hamburgsund beziehungsweise auf Hamburgö. Bereits als Kind und Heranwachsender war ich dort und hatte diese kleine Insel im westschwedischen Schärengarten immer im Hinterkopf. Klaro, der Name macht es natürlich irgendwie auch, aber Hamburg heißt in Skandinavien anders, nämlich Hamborg. Der Name Hamburgö leitet sich ab von ihrem ursprünglichen Namen Hornbora („Die Horntragende“). Aber auch Hamburgö ist eine echte Perle.

    Kamera: Canon EOS M50
    Location: Hamburgö
    September 2025

  • Saisonende (pt. 1/3, vier Bilder)

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    after the summer

    Digitale Reisebilder? Auch digitale Bilder muss man nicht “live” in den Sozialen Medien zeigen, höhö. Aber eine digitale Kamera kann dann als fotografischer Sidekick wertvoll sein, wenn sich das offenbar demolierte Objektiv der analogen Kamera in seine Einzelteile zerlegt. So landeten auf meiner letzten Station keine Bilder auf Zelluloid, sondern auf einer Speicherkarte – so wie ansonsten vorwiegend Videosequenzen.

    Kamera: Canon EOS M50
    Location: Hamburgö
    September 2025

  • fünf Hütten (pt. 1/1, fünf Bilder)

    shed I/V

    shed II/V

    shed III/V

    shed IV/V

    shed V/V

    Kamera: Canon EOS 500N
    Film: Agfaphoto APX 100
    Locations: Hagen, Brokstedt, Störkathen
    Juni 2025

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